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Die besten Folsäure-Tabletten und Präparate für die Schwangerschaft

Schwangere Frauen müssen grundsätzlich auf eine ausgewogene Ernährung achten, denn Nahrungsergänzungsmittel wie Eisen, Magnesium oder Folsäure ersetzen eine gesunde Kost nicht. Der behandelnde Frauen- oder Hausarzt sollte Ihnen Ergänzungsmittel nur empfehlen oder verschreiben, wenn Sie sich in einer körperlich strapaziösen Phase Ihres Lebens befinden oder einen chronischen Ernährungsmangel aufweisen.

Für die Frau in der Schwangerschaft sind solche Folsäure Tabletten sehr wichtig

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Es gibt in allen möglichen Formen Folsäure-Präparate: Folsäure-Tabletten, Brausetabletten, Kautabletten, Kapseln, Dragees, Tropfen und Injektionen. In welcher Form das Folsäurepräparat eingenommen wird, hängt von der individuellen Verfassung der Frau ab. Das Schlucken, Kauen oder Trinken von Folsäure Tabletten ist im Regelfall die angenehmste Einnahmeart und kommt auch in praktischen Kombinationen, zum Beispiel mit Eisen, Omega-3-Fettsäuren oder anderen B-Vitaminen. Tablettenprodukte können bei manchen Frauen zu Durchfall führen und enthalten oft unerwünschte Zusatzstoffe. Bei einem empfindlichen Magen oder einer Blutarmut wird die Folsäure als so genanntes Monopräparat gespritzt, das heißt als reine Folsäure. Sowohl Injektionen als auch Kapseln sind im Gegensatz zu Folsäure Tabletten nicht mit zusätzlichen Inhaltsstoffen belastet. Egal in welcher Form die Folsäure zugeführt wird, so müssen werdende Mamas mit einer Schilddrüsenüberfunktion bei mit Jod zugesetzten Folsäurepräparaten äußerste Vorsicht walten lassen, da das Jod ihren Hormonhaushalt durcheinander wirbelt.

Welche Nebenwirkungen gibt es bei Folsäure Tabletten bzw. Präparaten?

Nahrungsergänzungsmittel für Folsäure gelten als unproblematisch und werden sogar als bekömmlich eingestuft. Allerdings gibt es je nach Gesundheitslage des Konsumenten auch Nebenwirkungen. Da der Tagesbedarf an Folsäure bei Schwangeren wesentlich höher liegt (siehe hierzu Folsäure Dosierung), kommen die meisten der Nebenwirkungen in der Schwangerschaft kaum vor.

Die häufigste Nebenwirkung bei Folsäure-Präparaten ist Durchfall. Dazu anzumerken sind zwei Dinge: Selbst diese Nebenwirkung tritt nur bei einem unter 1000 Probanden auf. Zudem ist in der Regel nicht die Dosis der Grund für den Durchfall, sondern die Art der Verabreichung. Laut klinischen Studien kommt es mit der Einnahme von Folsäuretabletten öfter zu Durchfall als beim Spritzen konzentrierter Folsäure. Ebenso hängt es oft vom Produkt selbst ab, wie Probanden darauf ansprechen, denn: Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf dasselbe Produkt. Wo Präparat A bei der einen Probandin gut anschlägt, kann dasselbe Präparat bei einer anderen Probandin Juckreiz und Hautausschlag oder sogar Atemnot verursachen.
Weitere Nebenwirkungen bei konzentrierter Folsäurezufuhr sind Schlaflosigkeit, Blähungen, Hyperaktivität, depressive Verstimmungen und eine gestörte Geschmacksempfindung. Meistens liegen diese Nebenwirkungen an einer dauerhaften Überdosierung.

Wie gut verträglich sind Folsäure Tabletten mit anderen Wirkstoffen?

Bei Epilepsie:

Es gibt bestimmte Medikamente, die den Folsäurespiegel im Körper senken, neutralisieren oder andere Wechselwirkungen auslösen können. Wie bereits erwähnt, schwächen Anti-Epileptika (Primidon, Phenytoin, Phenobarbital) den Folsäurehaushalt. Daher sollten insbesondere Schwangere oder Frauen mit Kinderwunsch unbedingt eine eingehende Beratung von ihrem Arzt erhalten, wenn sie auf Krampflöser und krampflösende Medikamente angewiesen sind.

Antibiotika:

Sollte die Frau während der Schwangerschaft aus guten Gründen auf Antibiotika angewiesen sein, muss sie ihren Bedarf an Folsäure zusätzlich erhöhen.

Grüner Tee:

Grüner Tee ist gesund und wirkt belebend. Allerdings enthält er auch Epigallocatechingallat; dieser Stoff funktioniert wie ein „Anti-Vitamin“ und erzeugt einen Mangel an dem Folsäure-Abspaltprodukt Tetrahydrofolsäure. Tetrahydrofolsäure blockiert die Entwicklung von Tumoren, insbesondere an Magen und Speiseröhre.

Folsäure-Antagonisten:

In manchen Fällen werden bei der Therapie von Tumoren Medikamente wie der Wirkstoff Methotrexat eingesetzt, um gezielt einen Folsäuremangel hervorzurufen. Der Tumor ist anfälliger für den Folsäuremangel, weil seine Zellen schneller wachsen als das gesunde Gewebe im Körper. Durch den von den Folsäure-Antagonisten bewirkten Vitaminmangel werden die Tumorzellen geschädigt. Nach Abschluss der Therapie muss Folsäure vermehrt zugeführt werden.

Sonnenlicht:

Die Sommersonne lädt zu langen Sonnenbädern und Aktivitäten an der frischen Luft ein. Leider greifen die UV-Strahlen die hitze- und lichtempfindliche Folsäure im Körper an. Je ungeschützter die Haut der Sonne ausgesetzt ist, umso mehr entzieht sie dem Körper das wertvolle Vitamin. Für den Sommer rät die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Schwangeren zwischen 10 und 15 Uhr lange Aufenthalte in der direkten Sonne zu meiden und nicht ohne Sonnenschutz hinauszugehen.

Gut gekoppelt:

Folsäure verträgt sich mit vielen anderen Vitaminen und Mineralstoffen. Im Falle eines Mangels an roten Blutkörperchen eignet sich auch bei Schwangeren eine Kombination aus Folsäure und Eisen. Auch eine generelle Koppelung von Folsäure und Vitamin B12 ist gut, da hohe Folsäuremengen, wie gesagt, einen Vitamin B12-Bedarf blockieren oder den Mangel daran verdecken können.

Wie behandle ich einen Folsäuremangel am besten?

Eine langjährige Unterdosierung von Folsäure und Folat lässt sich nicht ohne weiteres mit einer Umstellung der Ernährung beseitigen. Es ist möglich, dass der Körper nicht mehr in der Lage ist, eine gesunde Menge der zugeführten Folsäure zu verarbeiten. In dem Fall macht insbesondere für eine Schwangerschaft eine Zwei-Fach-Therapie Sinn: Zum einen soll die Ursache bekämpft werden, das bedeutet, schlechte Gewohnheiten ausmerzen (wie das Rauchen aufhören). Zum anderen müssen konsequent folsäurehaltige Präparate eingenommen werden. Nicht alle Symptome eines Folsäuremangels lassen sich freilich vollständig beseitigen. Ebenso ist nicht in allen Fällen hundertprozentig bewiesen, dass eine Folsäuretherapie auch wirklich greift. Die erste Gruppe enthält die Wirksamkeit bei Symptomen bzw. deren Vermeidung, die klinisch belegt ist. Die zweite Gruppe enthält Wirksamkeiten, die auf Erfahrungen ärztlicher Erfahrungsheilkunde und traditioneller Volksmedizin beruhen, aber für die es keine eindeutigen Beweise gibt.

Folsäuretherapie mit gesicherter Wirksamkeit bei

  • der Vermeidung von Neuralrohrdefekten (Spina Bifida, Anencephalie, Lippen-Gaumen-Spalte)
  • Anämie und neurologischen Störungen
  • erhöhter Homocystein-Konzentration bei Epileptikern (mittels krampflösender Medikamente wie Primidon, Barbituraten und Phenytoin)*

* Therapeutisch wichtig ist die Folsäureeinnahme bei Epilepsiepatientinnen, insbesondere, wenn sie schwanger werden wollen, da Anti-Epileptika den Folsäurehaushalt im Körper schwächen.

Folsäuretherapie mit Wirksamkeitlaut Erfahrung bei

  • Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) und dementsprechend Herz-Kreislauf-Erkrankungen (besonders Schlaganfall, Herzinfarkt)
  • Krebsvorbeugung

Welches Folsäure Tabletten oder Präparat sollte ich nehmen?

Folsaeure Tabletten und Präparate im ÜberblickJede Frau reagiert anders auf dasselbe Produkt. Am besten Sie beginnen schon mit Folsäure vor der Schwangerschaft und entscheiden sich für das Präparat, das Ihnen körperlich am besten bekommt. Ob klassisch oder vegan, die gängigen Folsäurepräparate wie Femibion 1, GynVital gravida oder Folio forte finden Sie in allen Apotheken, Drogerien, Reformhäusern und in Onlineshops und sind frei erhältlich. Die Preisklassen variieren, sagen aber nicht notwendigerweise etwas über die Qualität des Produkts aus.
Allgemein wurden die meisten Produkte für Folsäureergänzung von Stiftung Warentest 2014 mit mindestens „Gut“ bewertet und sind laut Erfahrungsberichten von Probandinnen als bekömmlich eingestuft. Der frei erhältliche Großteil der Folsäurepräparate, wie die Produkte von Hevert, wird zur allgemeinen Behandlung eines Folsäuremangels verkauft und ist daher nicht unbedingt auf Frauen in der Schwangerschaft zugeschnitten. Im Folgenden möchten wir hauptsächlich aber nicht ausschließlich speziell auch Produkte vorstellen, die für die Bedürfnisse von schwangeren und stillenden Frauen entwickelt wurden. Die allgemeinen Produktinformationen sind so vom Hersteller angegeben, weitere Anmerkungen stammen aus Erfahrungsberichten von Probandinnen.